Dienstag, 30. April 2013

Veranstaltungshinweis - Karlsruhe


Meine Frau und ich freuen uns schon sehr auf dieses Konzert unserer Freundinnen mit ihren wunderbaren Gesangsstimmen. Das letzte mal hatten wir diese Besetzung bei unserem privaten Hauskonzert im September 2012 gehört, als unvergesslich beglückendes Erlebnis.

Den klassischen Teil des Programms ergänzt die Pianistin Ai Aoki mit einer Komposition für zwei Stimmen und Klavier, zu der sie sich von japanischen Gedichten inspirieren ließ. Anders als auf dem Flyer angegeben, findet das Konzert eine halbe Stunde später statt - um 19:30 Uhr.


Mittwoch, 24. April 2013

Prozessorgeflüster

Ich mag es gern ruhig, auch tagsüber, wenn ich am Schreibtisch sitze. Leise, aber andauernde Hintergrundgeräusche stören mich mehr, als das Glockengeläut von der Kirche gegenüber, oder als lautes Vogelgezwitscher.
Meinen neuen Mini-PC habe ich deswegen von vornherein so ausgelegt, dass ich damit entspannt Musik hören kann, vor einem ruhigen Hintergrund.


Den pfeifenden kleinen Prozessorlüfter, der im Originalzustand nur die Warmluft im Gehäuseinneren umwälzte, habe ich entfernt. Stattdessen schaufelt jetzt ein großer Langsamläufer mit einer gemütlichen Drehzahl von 500 RPM ordentlich Frischluft ins Gehäuse. So bleibt die kleine Kiste insgesamt kühler und man hört schon auf kurze Distanz nicht mehr ob sie läuft oder ausgeschaltet ist. Die eingebaute Hitachi Notebook-Festplatte gibt sich ebenfalls erstaunlich leise. Damit habe ich Glück gehabt, denn SSD Speicherlösungen sind mir derzeit noch zu teuer.
Besonders toll sieht der offene Ventilator nicht aus, zugegeben, aber eine Zierblende würde zusätzliche Windgeräusche verursachen und die Strömung behindern.


Dienstag, 16. April 2013

Befreiungsschlag

Bildzitate: Gehäuse (Hersteller), Ubuntu Logo (Canonical)

MICROSOFT hat sich jetzt für mich als Kunde genau so erledigt, wie sich APPLE schon früher erledigt hatte. Und meinen neuen Rechner baue ich einfach wieder einmal selbst. Übrigens hatte ich den Fehler gemacht, meine Musikbibliothek im proprietären WMA-Format anzulegen. Jetzt muss ich alles auf das FLAC-Format umstellen, weil UBUNTU sinnigerweise nur freie Formate unterstützt.

Im Grunde lohnt sich der Zeitaufwand, den die digitale Musikverwaltung erfordert, nicht wirklich. Will man beim Musik-hören nicht viele Umstände machen, nimmt man den CD-Player, oder legt eine Platte auf.


Sonntag, 7. April 2013

Schönheits-Op

Obwohl ich zwei SMSL SA S3 Tripath-Verstärker kurz nacheinander beim Chinesen bestellt hatte, habe ich nicht etwa zwei tupfengleiche bekommen. Anscheinend ist es Glückssache, was bei SMSL gerade an Teilen verfügbar ist. Im Internet fand ich viele Produktbilder, die in wichtigen Bestückungs-Details ungleich waren. 

Mit meinem Erstling hatte ich offenbar Glück. Trotz seines sagenhaft niedrigen Preises kam das Gerät mit optimalen Bauteilen und die Fertigungsqualität ist lupenrein. Das Gehäuse dieser Version besteht aus zwei fein geprägten Alu-Halbschalen und sieht mit seiner dezent bedruckten Frontplatte richtig schick aus. Ganz anders, als beim zweiten Exemplar, das in einem kantigen einteiligen Kästchen mit gröberem Finish steckte. Zudem war es lieblos zusammengeschustert, und der Bauteilemix gefiel mir auch nicht.



Der Schönere bleibt nun bei mir. Verbesserungspotential sah ich hier nur noch bei den Puffer-Elkos, die den Verstärker-Chip niederohmig mit Strom füttern. Original waren zwei Elkos mit der Aufschrift PIONEER mit jeweils 3300µF Ladekapazität eingelötet, die wahrscheinlich aus alten Lagerbeständen stammen.

Diese habe ich spaßeshalber mit großzügiger dimensionierten Low-ESR Typen ersetzt und noch einen weiteren Elko spendiert, der direkt am Netzteil-Eingang hängt. Wie man auf dem Bild sieht, passen diese schwarzen Kondensatoren noch gerade so knapp unter die Haube. Meine kleine Schönheits-Op könnte sich mit optimistischen Annahmen im Bereich der Basswiedergabe positiv auswirken.
Der Signaleingang war übrigens bereits ab Werk mit hochwertigen EPCOS-Folien bestückt, hier würde auch ein Wechsel auf meine favorisierten WIMAs nichts mehr bringen.


Donnerstag, 4. April 2013

WINDOWS 8 ist mir zu aufdringlich

Da versucht man schon alles, damit die alltägliche Werbeflut möglichst nicht über die Türschwelle schwappt, und holt sich dann aus Versehen mit einem neuen WINDOWS 8 Computer einen veritablen Trojaner ins Haus. Mir ist noch kein anderes PC-Betriebssystem untergekommen, welches mir derart penetrant ach-so-tolle Apps und kostenpflichtige Dienste nahe bringen will. Wenn man wenigstens schneller und effektiver damit arbeiten könnte! Leider ist genau das Gegenteil der Fall und das hat auch nichts mit fehlender Übung zu tun.

So kam es mir nicht direkt ungelegen, als mein neuer PC schon nach wenigen Wochen den Geist aufgab und ich mir den Kaufpreis beim Händler zurückholen konnte.



Meinen alten XP-PC hatte ich zum Glück noch nicht verschrottet. Ich werde ihn jetzt einfach ein bisschen aufmöbeln und weiter benutzen, mit der Gewissheit, nichts verpasst zu haben.