Montag, 30. März 2015

本わさび (echter Wasabi)

Foto: Johannes LeBong

Im Westen kauften wir frisches Obst und Gemüse oft 'beim Türken', hier im Osten gehen wir 'zum Vietnamesen', wo man auch ein begrenztes Angebot von Asia-Food im Regal hat. Spezialitäten aus China und Japan gibt es leider noch zu wenig und so finden wir in der ganzen Stadt auch keine echte Wasabi-Paste. Zum Glück war unsere liebe Nachbarin Kazumi kürzlich in Tokyo und hat an uns gedacht. Wir sagen: domo arigatou gozaimasu!

Samstag, 28. März 2015

Studio Neue Musik

im Carl Maria von Weber Museum in Dresden-Hosterwitz am 19.4.

Photo credit: Franz Zadnicek, Carl Maria von Weber Museum, Dresden

Das typisch sächsische Winzerhaus hatten der Komponist und seine Frau auf einem Spaziergang entdeckt. Hier verlebte er mit seiner Familie wärmere Jahreszeiten der Jahre 1818/19 sowie 1822 bis 1824. Er nennt diese Zeiten die glücklichsten seines Lebens. An diesem idyllischen Ort entstanden bedeutende Teile seines Oeuvre.

Heute finden in dem intimen Rahmen des musealen Interieurs regelmässig Konzerte und Lesungen statt, bei entsprechender Wetterlage auch im Freien.

Das Ensemble von Haus und Garten erinnern uns an unsere geliebten ehemaligen Kulturtankstellen in der Pfalz, die ebenso malerisch in den dortigen Weinbergen mit Blick auf die Rheinebene liegen: das Künstlerhaus Edenkoben und das Herrenhaus Edenkoben. Finden wir hier am Elbhang womöglich einen tröstlichen Ausgleich?

Wir freuen uns jedenfalls schon auf den neuen Ort und auf das Konzert am 19.4. mit Werken von Hermann Keller, Heinz Holliger, John Cage und Christian Münch, ausgeführt von Studierenden der HfM Dresden unter der Leitung von Prof. Christian Münch.

Donnerstag, 12. März 2015

Winter Ausklang

Rhinoviren, schlimme Grippewelle - der zweite Winter in Görlitz macht nicht nur uns zu schaffen. Wir sind viel zuhause, trinken Kräutertee, hören klassische Musik und lesen.

'Das Fest der Bedeutungslosigkeit' hätte sich Milan Kundera meiner Meinung nach besser verkniffen, aus Gründen der Imagepflege. Hatte ich sein Buch 'Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" bei der Erscheinung noch sensationell gefunden, so wurde mir dieses Spätwerk schnell langweilig.



Foto: Johannes LeBong, Abb. mit freundlicher Erlaubnis des Verlags