Mittwoch, 30. März 2016

Das gelbe Haus

Ist es nur die Sehnsucht nach Freiheit, die uns für hohe Decken schwärmen lässt, oder ist es das Gefühl, nur in hohen Räumen richtig atmen zu können? Wie auch immer - in unserem zukünftigen Domizil, in das wir bald einziehen werden, büßen wir einen halben Meter Deckenhöhe ein, aber der ist geschenkt. 

Auch die weniger großbürgerlichen Gründerzeithäuser in der Blumenstraße bieten immer noch genügend headroom. Was geben wir noch dran? Zum Beispiel die unpraktischen hohen Flügeltüren, die knarzenden und verzogenen Dielenböden und den fetten Stuck samt Patina. Ein downgrade ist es nicht, denn die neue Wohnung ist größer und wird hochwertig saniert. Die Baustelle liegt bei uns vis-à-vis und so können wir zuschauen, wie das vormals leerstehende Gebäude in neuem Glanz aufersteht.

Foto: Johannes LeBong

Dienstag, 29. März 2016

„Grüße aus Fukushima“

Der neue Film von Dorris Dörrie ist wieder einmal absolut sehenswert! Die Frau ist genial und außerdem teilt sie unsere Liebe für Japan. Hier im Metropolis-Mag gibt es mehr Infos und den Trailer zum Film: arte.tv/magazine/metropolis

Bildquelle: Majestic Filmverleih Presseserver, (c) Mathias Bothor / Majestic

Apropos Kino: Gestern waren wir im 'Programmkino Ost' in Dresden. Ein Kino genau nach meinem Geschmack, nicht zu klein, nicht zu groß, sauber, ansprechende moderne Architektur, schöne Bar und Interieur - gefällt mir!

Foto: Johannes LeBong

Nachtrag: Bei einem Spaziergang durch das beeindruckende Gebäudeensemble der Deutsche Werkstätten Hellerau entdeckten wir im Innenhof der historischen Anlage das Restaurant Schmidt's - früher auch König Albert genannt. Es hatte gestern zu, aber wir haben es uns schon einmal für einen unserer nächsten Besuche vorgemerkt: koenig-albert.de

Foto: Johannes LeBong

Veranstaltungshinweis Görlitz-Zgorzelec

Stünde nur Schumann auf dem Programm, würden wir wahrscheinlich nicht hingehen. Es werden aber auch ausgewählte Werke von Olivier Messiaen gespielt, beispielsweise aus dem 'Catalogue d'oiseaux', das macht es für uns interessant.

Weitere Informationen und Kartenreservierung unter: +49 (0) 3581 661 269, music@themusicpoint.net, themusicpoint.net

Sonntag, 27. März 2016

Bonjour Tristesse


Von den Kunstwerken des Projekts 'Görlitzer Art' hatte ich mir mehr versprochen. Manche wirken auf den ersten Blick wie lieblos abgestellt. Auch der Skulpturengruppe 'Herde' fehlt beispielsweise ein ordentliches Fundament. Die formale Ungestalt des unteren Marienplatzes mit seinem kümmerlichen Baumbestand wird damit noch unterstrichen.

So darf man sich über Ablehnung in Teilen der Bevölkerung nicht wundern. Unentschuldbar dennoch, die Spuren von Vandalismus, die man schon nach den ersten Tagen mit Schrecken bemerkt.

Fotos: Johannes LeBong

Sonntag, 20. März 2016

Heute in der Semperoper Dresden

Matinee der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber

- Alberto Arroyo »Se una notte…« Metainstrument Etude Nr. 3 für Orchester in einem dunklen Raum »obbligato« (Uraufführung)

- Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
- Franz Schubert Messe Nr. 6 Es-Dur D 960

Dirigenten Prof. Ekkehard Klemm (Arroyo und Beethoven) & Karl Hänsel (Schubert)
Sopran Jiheon Lee & Teaa An
Alt Aneta Petrasova
Tenor Seongsoo Ryu & Christopher Renz
Bass Jussi Juola
Klavier Mu Xu/Klasse Prof. Arkadi Zenzipér

Hochschulchor (Einstudierung: Olaf Katzer)
Hochschulsinfonieorchester (Einstudierung: Prof. Ekkehard Klemm)
 
Mir hat insbesondere das erste Stück 'Neue Musik' des jungen Komponisten Alberto Arroyo gut gefallen. Sein Ansatz war dabei, dass sich verschiedene klassische Instrumente gegenseitig imitieren und somit ein Meta-Instrumentarium mit überraschenden Eigenschaften entstehen lassen.

Ludwig van Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 wurde danach ganz wunderbar gespielt, aber das Stück hat man halt schon oft gehört. Wir genossen jedenfalls die schöne Matinee. Bei Franz Schuberts Messe Nr. 6 Es-Dur D 960 zählte ich ungefähr hundert SängerInnen, ein beeindruckendes Aufgebot schöner junger Stimmen.

Fotos: Johannes LeBong

Samstag, 12. März 2016

Mittwoch, 9. März 2016

Noch mehr von Toru Takemitsu

Für mich eine der schönsten musikalischen Entdeckungen der letzten Zeit.

Foto: Johannes LeBong

Sonntag, 6. März 2016

New York // Görlitz

Wie kommt es zu dieser Assoziation? Gerade schickte mir ein Freund aus Heidelberger Tagen, der schon lange als Künstler in New York lebt, einen Bildergruß in diesem Kontext. War Egon Zippel womöglich schon mal in Görlitz?

Die Arbeit gehört zur Serie POLAROIDS  >>  1990 >> 1990-09-01B

Photo credit: Egon Zippel egonzippel.com